Disclaimer: Dieses Video zeigt nicht die exakten Synthesizer oder Einstellungen, die Kyle Dixon und Michael Stein auf dem Stranger Things-Soundtrack verwendet haben. Gezeigt wird eine Möglichkeit, die Sounds nachzuempfinden, die in der Show zu hören sind.
Der Netflix-Hit Stranger Things ist in jeder Hinsicht magisch. Schon die ersten Töne der Titelsequenz lassen einen Cocktail aus Nostalgie, Mystik, Surrealismus und Spannung entstehen, noch bevor man sich sicher ist, worum es geht.
Der von Kyle Dixon und Michael Stein von SUR V I V E komponierte Soundtrack macht einen Großteil des Gefühls und der Identität der Show aus. Die Einflüsse der Partituren der John-Carpenter-Filme oder die Arbeit der deutschen Elektro-Pioniere Tangerine Dream sind deutlich zu spüren, und das macht den Reiz aus.
Die Tracks an sich bestehen fast ausschließlich aus mit Synthesizern aufgenommenen, einfachen Themen, die vom klassischen Produktionsstil der frühen 1980er Jahre durchdrungen sind. Wir haben den Eindruck, dass schon gleich die erste Episode bei Synth-Begeisterten Begehrlichkeiten weckten, die richtigen Noten und Sounds zu erzeugen.
Unser Synth-Enthusiast bei Reverb, Justin Delay, beschloss, bei einigen der prägnantesten Themen, die auf Stranger Things zu hören sind, genauer hinzusehen. Mit dem Ableton-Pack, das du unten sehen kannst, kannst du diese Sounds selbst kreieren. Lies weiter, um mehr über das Equipment zu erfahren, das er für seine Track-für-Track-Interpretation einsetzte.
Synth Sounds aus “Stranger Things”- Ableton Live Pack
Ein exklusives Arrangement und Sound-Set, das die Stimmung aus "Stranger Things“ einfängt.
Jetzt auf Reverb SYNC downloadenRoland Juno 6
Der Juno 6 gehört zu den bekanntesten Polysynths aller Zeiten. Die Kombination aus superstabilen, digital gesteuerten Oszillatoren mit dem kaskadierten OTA-Filterdesign des Roland IR3109 ließ ihn wärmer und druckvoller klingen. Zudem war er auch deutlich günstiger als die meisten seiner polyphonen Vorgänger.
Selbst der eingebaute Chorus-Effekt ist ein absoluter Klassiker des Sounddesigns der 80er Jahre. Es folgte schnell der Juno-60, der 56 Speicherplätze für Preset-Patches hinzu fügte, und der Juno-106, der die Filterschaltung veränderte, aber MIDI-Fähigkeiten addierte.
Sequential Circuits Prophet 5
Als erster programmierbarer polyphoner Synthesizer in der Geschichte bleibt der Sequential Circuits Prophet 5 im Pantheon der Kult-Synthesizer unerreicht.
Er ist aber alles andere als ein bloßes Museumsstück. Die Umstellung der Versionen 2 und 3 auf den mittlerweile heiß begehrten Curtis-Filterchip verlieh dem Prophet 5 einen helleren Schliff, der auf unzähligen Klassikern zu hören war - bei den Pop-Hits von The Cars bis hin zu den stimmungsvollen Soundscapes der John-Carpenter-Filmmusiken.
Minimoog Model D
Mit einem endlos nachgeahmten dreifachen VCO- und Tiefpassfilter-Design, gepaart mit einer eingebauten Tastatur und einem tragbaren Gehäuse hat der Minimoog Model D in den 70er Jahren die Synthesizer-Landschaft für immer verändert.
Über 40 Jahre später ist er immer noch einer der Synthesizer mit dem kraftvollsten Soundspektrum aller Zeiten. Seine Benutzerfreundlichkeit und der fantastische Sound haben ihn seit seiner Gründung sehr begehrt gemacht, was Moog dazu veranlasste, 2016 eine limitierte Circuit-for-Circuit Neuauflage zu starten.
'80s Synthwave