Kleinmachnow, Deutschland
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Ich verkaufe hier meine gut gepflegte DeArmond X-155. Die Gitarre ist fast ohne Gebrauchsspuren oder optische Fehler, wurde aber natürlich gespielt. Die DeArmond X-155 genießt unter Jazz- und Bluesgitarristen echten Kultstatus, da sie das Design und den Sound hochpreisiger Guild-Arch-Tops zu einem Bruchteil des Preises bot.Insbesondere die Modelle von 1999 gelten als hervorragend verarbeitet. Ein besonderes Highlight der X-155 sind die originalen, in den USA entwickelten DeArmond Gold Tone Humbucker. Diese Pickups sind heute extrem gesucht, weil sie der vollakustischen Jazz-Gitarre einen unglaublich klaren, artikulierten und dennoch warmen Klang verleihen, der stark an den Sound klassischer Guild-Gitarren erinnert.Ich habe sogar gelesen, dass manche die Gitarre rein wegen ihrer Tonabnehmer kaufen, was ich aber für eine ziemliche Verschwendung hielte, da sie gerade als Gesamtpaket echt etwas hermacht:USA GoldTone Humbucker: Wie gesagt das absolute Highlight dieser Gitarre. Diese von Guild/Fender in den USA entwickelten Tonabnehmer bieten eine außergewöhnliche Klangtransparenz. Sie kombinieren die Wärme eines klassischen PAF-Humbuckers mit einer Brillanz, die man sonst eher von Single-Coils kennt. Im Gegensatz zu vielen standardmäßigen, dumpf klingenden Humbuckern in preiswerten Jazz-Gitarren bieten die Gold Tones eine enorme Klarheit mit exzellenten Mitten und spritzigen Höhen.Mächtiger 17-Zoll-Korpus: Durch die großzügigen Korpusabmessungen (Full-Depth Hollowbody) entwickelt die Gitarre bereits unverstärkt ein beachtliches akustisches Volumen und einen tiefen, warmen Grundton. Trotz der laminierten Hölzer (was bei Full-Hollow-Gitarren in dieser Preisklasse üblich ist, um Rückkopplungen zu minimieren) besitzt die X-155 ein beachtliches akustisches Fundament. Man kann sie also auch hervorragend unplugged auf der Couch spielen.Stilistische Vielseitigkeit. Obwohl sie optisch (basierend auf alten Guild-Designs) wie eine reine Jazz-Gitarre aussieht, ist die X-155 klanglich extrem flexibel. Durch die helleren, dynamischen Pickups bedient sie mühelos Jazz & Blues (durch warme Noten am Hals-Pickup), Rockabilly & Country (durch knackigen Twang und Biss am Steg-Pickup) als auch Vintage Rock (da sie sich fantastisch mit leicht angezerrten Verstärkern verträgt). Überragende Verarbeitungsqualität: Die Fertigung bei Cort in Südkorea Ende der 1990er Jahre galt als eine Blütezeit des asiatischen Gitarrenbaus. Bindings, Bundierung und Lackierung erreichten ein Niveau, das viele teurere Instrumente dieser Zeit in den Schatten stellte. Besonders hervorzuheben ist der äußerst komfortable C-Hals. Meines Erachtens lässt sich die X-155 deutlich flüssiger und wertiger bespielen als vergleichbare Epiphone- oder Ibanez-Modelle derselben Zeit.Guild-Klassiker-Ästhetik: Die Anlehnung an Legenden wie die Guild X-170 mit dem charakteristischen Harp-Tailpiece (Harfen-Saitenhalter), den Block-Inlays im Griffbrett und der eleganten Kopfplatte verleiht der X-155 das Aussehen eines High-End-Custom-Shop-Instruments.Budget: Musiker, die den mächtigen Look und den tiefen, resonanten Klang einer großen 17-Zoll-Archtop suchen, aber keine tausende von Euro für eine alte Guild X-175 oder Gibson L-5 ausgeben wollen, finden in der X-155 die perfekte Alternative!Da Fender die Marke DeArmond Anfang der 2000er Jahre einstellte, um die eigenen Modelle nicht zu konkurrenzieren, ist die X-155 heute auf dem Gebrauchtmarkt ein gesuchter Geheimtipp. Aufgrund der kurzen Bauzeit von nur etwa drei Jahren (Ende 1998 bis Ende 2001) wird geschätzt, dass maximal 8.000 Exemplare gebaut wurden. Meine X-155 stammt aus dem Jahr 1999 (genauer gesagt aus dem März 1999), wie eine Aufschlüsselung der Seriennummer (KC 9034129) verrät:KC: Steht für das Herstellwerk (Süd-) Korea / Cort, da Fender/Guild die DeArmond-E-Gitarren in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren dort fertigen ließ.9: Die erste Ziffer nach dem Buchstabe-Präfix zeigt das Baujahr an. Eine 8 steht für 1998, eine 9 für 1999 (ab dem Jahr 2000 wurden zwei Ziffern genutzt, z. B. 00 für 2000). 03: Die folgenden zwei Ziffern kodieren den Produktionsmonat – hier März (03).4129: Die restlichen Ziffern bilden die fortlaufende Produktionsnummer.
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