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Mint Condition - in collectors condition -
comes with:

- Stand
- Pedal
- Power Lead
- Music Stand
- Manual and Schematics

ELKA X 705 / ELKA X 707
Baujahr 1977 bis 1981

Die ELKA X 705 wird von Till Kopper liebevoll „die GX-1 des armen Mannes“ genannt. Gemeint ist die Yamaha GX-1, das Schlachtschiff der Synthesizer-Orgeln von Yamaha.

Trotz der Größe ist sie über kurze Strecken auch alleine tragbar (Gewicht ohne Deckel, Ständer und Pedal: geschätzte 60 kg). Die Relation Preis-Sound-Funktionen-Gewicht stimmt bei der X 705. Das sahen viele Alleinunterhalter in den 70er/80er Jahren genauso und kauften sie wie wild.

Wer heute eine sucht, der wird öfters in der Eifel oder am Niederrhein fündig. Es scheint, als ob das die Hochburgen des klassischen Alleinunterhalters sind. Neben den Spezialisten für Schunkel-Sound gab es aber noch andere, weitaus bekanntere Musiker, die sich für eine Elka X 705 begeistern konnten. Z.B. Jean Michel Jarre. Der französische Pionier für Elektronik-Musik stellte sie ganz unvoreingenommen neben einen Elka Synthex oder andere Top-Synthesizer aus der Zeit.

Und in diesen Kontext gehört sie auch.

Die X 705 ist baugleich mit der X 707, nur das letztere als Extra ein paar Aluminium-Elemente besitzt. Ansonsten ist uns kein Unterschied aufgefallen. Der Sound ist ziemlich identisch. Die Orgel hat einen Preset Mono-Synthesizer eingebaut, bei dem die Sounds durch Regler beeinflussbar sind (z.B. filter cutoff, resonance, attack). Außerdem steht ein Poly-Synthesizer zur Verfügung und natürlich die Orgel-Sektion, die man über Zugriegel steuern kann.

Alle Sounds können nach Belieben übereinander gelegt werden. Dazu gibt es einen Fußbass und eine sehr brauchbare, „Lo-Fi“-Drumbox unter der Haube, die auch mit dem Accompainment gekoppelt werden kann.

Insgesamt klingt die Orgel sehr spacig. Manche Presets klingen dünn und albern, andere großartig. Auf jeden Fall hat die X 705 einen ganz eigenen und unverkennbaren Sound. Wer sie gespielt hat, der erkennt sie aus fast jeder Aufnahme heraus.

Großer Vorteil auch für den hartgesottenen Alleinunterhalter, der auf Festen immer eine Bierflasche neben der Orgel stehen hat: die X 705 kann auch betrunken noch gut gespielt werden. Denn sie hat vorne einen stabilen Chrom-Haltegriff, der von einem italienischen Riva-Boot der 50er stammen könnte.

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Listed7 years ago
ConditionExcellent (Used)
Excellent items are almost entirely free from blemishes and other visual defects and have been played or used with the utmost care.Learn more
Brand
Model
  • X 705 Vintage Organ (Super Artist 707, X 707)
Finish
  • Black
Categories
Year
  • 1979
Made In
  • Italy

Product safety information may be available here.

Usedom-Audio

Zirchow, Germany
Joined Reverb:2017

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