Oschatz, Deutschland
Zu diesem Inserat
1x Moog Muse Analoger SynthesizerSind Sie auf der Suche nach einem analogen Poly-Synthesizer, der den unverwechselbaren Moog-Klang mit moderner Performance-Kontrolle, intuitiver Bedienung und tiefgreifenden Sounddesign-Möglichkeiten verbindet? Dann ist der Moog Muse ein Instrument, das genau für diesen Anspruch entwickelt wurde. Er richtet sich an Musikerinnen und Musiker, Produzenten, Live-Performer und Sounddesigner, die nicht nur Presets abrufen möchten, sondern ein echtes kreatives Zentrum für Studio und Bühne suchen. Der Moog Muse kombiniert acht analoge Stimmen mit einer ausdrucksstarken Tastatur, direkter Reglerbedienung, umfangreicher Modulation und einer Klangarchitektur, die klassische Moog-Tradition mit zukunftsorientierter Steuerung zusammenführt.
Der Moog Muse versteht sich nicht einfach als weiterer Synthesizer, sondern als inspirierendes Instrument für musikalische Entdeckungen. Seine acht Stimmen bieten jeweils eine vollständig analoge Klangbasis mit zwei spannungsgesteuerten Oszillatoren, einem Modulationsoszillator, zwei spannungsgesteuerten Filtern und einem Stereo-VCA. Dadurch entsteht ein Klangbild, das lebendig, druckvoll, warm und gleichzeitig außergewöhnlich flexibel ist. Ob breite Pads, massive Bässe, expressive Leads, organische FM-artige Texturen oder komplexe Sequenzen: Der Moog Muse liefert eine enorme Bandbreite an Sounds, ohne dabei den direkten Zugriff auf die wichtigsten Klangparameter zu verlieren.
Gerade wenn Sie sich fragen, wie sich ein Synthesizer in Ihren kreativen Workflow einfügen kann, zeigt der Moog Muse seine besondere Stärke. Die Bedienoberfläche ist leistungsorientiert aufgebaut, mit vielen Reglern, Schiebereglern und Tastern, die wichtige Funktionen unmittelbar erreichbar machen. Gleichzeitig eröffnen ergänzende Menüs pro Modul zusätzliche Möglichkeiten, ohne den direkten Charakter des Instruments zu stören. So eignet sich der Moog Muse sowohl für spontane Klangexperimente als auch für detailliertes Patch-Design, bei dem einzelne Bewegungen, Modulationsquellen und Klangfarben exakt ausgearbeitet werden sollen.
Hersteller
Moog gehört zu den traditionsreichsten Namen der Synthesizer-Geschichte und steht seit Jahrzehnten für analoge Klangkultur, musikalische Ausdruckskraft und innovative Instrumentenentwicklung. Der Moog Muse baut auf dieser reichen Historie auf und führt bewährte Schaltungsideen in ein modernes, polyphones Performance-Instrument. Für dieses Modell wurden klassische Design-Elemente aus verschiedenen Moog-Entwicklungen aufgegriffen, darunter Inspirationen aus den Voyager-Oszillatoren, dem MF-102 Ringmodulator, dem CP3-Mixer, dem 902 VCA-Modul und dem 904a-Filter.
Diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart macht den Moog Muse besonders interessant. Er ist kein rein nostalgisches Instrument, sondern nutzt das klangliche Erbe von Moog als Fundament für eine moderne Arbeitsweise. Musikerinnen und Musiker erhalten damit ein Werkzeug, das den authentischen Charakter diskreter analoger Schaltungen vermittelt, aber gleichzeitig Funktionen bietet, die für heutige Produktionen, Live-Sets und Sounddesign-Prozesse entscheidend sind. Digitale Steuerung, flexible Modulationsrouten, speicherbare Patches, ein leistungsfähiger Sequenzer und vielseitige Performance-Optionen erweitern die klassische analoge Architektur um praxisnahe Kreativfunktionen.
Der Moog Muse wurde für moderne Anforderungen entwickelt. Das zeigt sich nicht nur an der Klangarchitektur, sondern auch an der Ausstattung mit einer hochwertigen 61-Tasten-Fatar-Tastatur, Velocity und Kanal-Aftertouch. Damit reagiert das Instrument direkt auf Ihr Spiel und ermöglicht dynamische Performances, bei denen Ausdruck und Klanggestaltung eng miteinander verbunden sind. Pitch- und Modulationsräder, ein programmierbarer Macro-Regler sowie Anschlüsse für Pedale und Steuerspannungen machen den Moog Muse zu einer Schaltzentrale für unterschiedliche Setups.
Technische Details
Der Moog Muse ist ein polyphoner, bi-timbraler Analog-Synthesizer mit acht Stimmen. Bi-timbral bedeutet, dass zwei unterschiedliche Klangbereiche beziehungsweise Timbres genutzt werden können. Dadurch lassen sich zum Beispiel Layer-Sounds, Split-Setups oder komplexe Kombinationen aus Bass und Lead, Pad und Sequenz oder rhythmischen und harmonischen Elementen realisieren. Für Live-Performer ist diese Flexibilität besonders wertvoll, da sich unterschiedliche Klangrollen innerhalb eines Instruments abbilden lassen.
Jede Stimme des Moog Muse verfügt über zwei analoge spannungsgesteuerte Oszillatoren. Diese bieten wählbare Wellenformen mit Dreieck-/Sägezahn-Mix, variabler Pulswelle, Oktavlagen und Frequenzsteuerung. Zusätzlich stehen Funktionen wie Wave Mix, FM-Routing und Hard Sync zur Verfügung. Damit lassen sich sowohl klassische subtraktive Synthesizer-Sounds als auch aggressive, metallische, schwebende oder experimentelle Klangfarben erzeugen. Ergänzt wird diese Oszillatorsektion durch einen analogen Ringmodulator zwischen Oszillator 1 und 2 sowie durch einen spannungsgesteuerten Modulationsoszillator, der unterschiedliche Wellenformen wie Sinus, Sägezahn, umgekehrten Sägezahn, Rechteck und Rauschen bereitstellt.
Für die Mischung der Klangquellen steht im Moog Muse ein analoger spannungsgesteuerter Mixer bereit. Hier lassen sich die Pegel von Oszillator 1, Oszillator 2, Ringmodulator, Modulationsoszillator und Rauschgenerator unabhängig voneinander einstellen. Zusätzlich sorgt eine Overload-Steuerung für sättigende Klangverdichtung. Genau diese Art von analoger Verdichtung ist für viele Moog-Sounds charakteristisch: Der Klang wird nicht nur lauter, sondern gewinnt an Präsenz, Körper und musikalischer Energie.
Die Filtersektion des Moog Muse ist besonders vielseitig aufgebaut. Zwei analoge spannungsgesteuerte Moog-Transistor-Leiterfilter stehen pro Stimme zur Verfügung. Eines der Filter bietet Hochpass- und Tiefpass-Modi, während Parameter wie Cutoff-Frequenz, Resonanz, Keyboard-Tracking und Hüllkurvenanteil eine präzise Klangformung ermöglichen. Die Filter können in Serie, parallel oder stereo betrieben werden. Dadurch lassen sich klassische, runde Moog-Bässe ebenso gestalten wie weit aufgefächerte Stereo-Texturen, bewegte Pads, perkussive Sequenzen oder experimentelle Filterfahrten.
Für Bewegung im Klang sorgen beim Moog Muse mehrere Modulationsquellen. Zwei Hüllkurven bieten Attack, Decay, Sustain und Release mit variablen Kurven pro Stufe. Funktionen wie Multi-Trigger, Loop und Velocity-Unterstützung erweitern die Einsatzmöglichkeiten deutlich. Zwei LFOs mit verschiedenen Wellenformen, Sample-and-Hold und benutzerdefinierten Optionen eröffnen weitere rhythmische und dynamische Klangverläufe. Hinzu kommt ein Pitch-LFO mit eigener Formkontrolle, One-Shot-Funktion und Keyboard-Reset. Über die Mod Map stehen 16 Modulationsslots pro Timbre und Patch bereit, wodurch Controller, mathematische Transformationsfunktionen und Klangparameter kreativ miteinander verknüpft werden können.
Ein weiteres Highlight des Moog Muse ist der integrierte Stereo-Diffusion-Delay-Prozessor. Dieser wurde von digitalen Rack-Delays der goldenen Ära inspiriert und bietet Delay-Zeiten für links und rechts, Feedback, Character und Mix. Durch Diffusions-, Multi-Tap- und Filter-Verhalten entstehen komplexe Echos, weiche Klangverläufe und räumliche Texturen, die jedem Patch zusätzliche Tiefe verleihen. Besonders praktisch ist, dass analoge Bypass-Schalter vorhanden sind, um bei Bedarf einen vollständig analogen Signalweg zu erhalten.
Auch für rhythmische und melodische Ideen ist der Moog Muse hervorragend ausgestattet. Der Arpeggiator arbeitet pro Timbre und bietet Funktionen wie Clock-Division, Oktavbereich, Pattern, Richtung, Gate-Time und Rhythmusprogrammierung. Der 64-Step-Sequenzer ermöglicht detaillierte Patterns, Step-Editing, Sequenzverkettung, Transportsteuerung und Modulationsmöglichkeiten. Dadurch wird der Moog Muse nicht nur zu einem Instrument für gespielte Klänge, sondern auch zu einer inspirierenden Plattform für generative Ideen, wiederkehrende Strukturen und komplexe musikalische Bewegungen.
Die Bedienoberfläche des Moog Muse ist umfangreich und praxisnah gestaltet. 44 Drehregler, 16 Schieberegler, 129 Tasten und ein OLED-Bildschirm sorgen dafür, dass die Klanggestaltung direkt und nachvollziehbar bleibt. Der Programmer bietet Zugriff auf 16 Bänke mit jeweils 16 Patches, Sequenzen, Arpeggiator-Einstellungen, globale Optionen und weitere Detailparameter. Zusätzlich stehen 16 Bänke mit 16 Sequenzen zur Verfügung. Damit lassen sich eigene Klangbibliotheken, Live-Programme und Produktionsvorlagen effizient organisieren.
Auch die Anschlussmöglichkeiten sind beim Moog Muse professionell ausgelegt. Hauptausgänge links und rechts im 6,35-mm-TRS-Format, ein Kopfhörerausgang, Sustain- und Expression-Pedaleingänge, CV-Eingänge, CV-Ausgänge, analoge Clock-Ein- und Ausgänge, 5-Pin-DIN-MIDI mit In, Out und Thru sowie MIDI über USB sorgen für flexible Integration in moderne und klassische Setups. Über USB-B kann der Synthesizer mit einem Computer oder Host-MIDI-Gerät verbunden werden. Zusätzlich ist ein USB-A-Host-Anschluss vorhanden, über den andere Instrumente mit dem Moog Muse als MIDI-Host genutzt werden können.
Kaufempfehlung
Der Moog Muse ist eine überzeugende Wahl für alle, die einen hochwertigen analogen Synthesizer mit polyphoner Architektur, direkter Bedienung und starkem Performance-Fokus suchen. Wenn Sie den klassischen Moog-Charakter lieben, aber nicht auf moderne Funktionen wie Patch-Speicher, Sequencer, Arpeggiator, Mod Map, bi-timbrale Klanggestaltung und flexible digitale Steuerung verzichten möchten, bietet dieses Instrument eine besonders attraktive Kombination.
Für das Studio liefert der Moog Muse eine enorme klangliche Bandbreite. Er kann warme Flächen, druckvolle Bassfundamente, leuchtende Leads, experimentelle Klanglandschaften und rhythmisch modulierte Sequenzen erzeugen. Durch die acht Stimmen lassen sich Akkorde, Pads und komplexe Harmonien realisieren, die mit monophonen Synthesizern nicht möglich wären. Gleichzeitig bleibt der analoge Charakter erhalten, der für Tiefe, Bewegung und organische Lebendigkeit sorgt.
Auf der Bühne überzeugt der Moog Muse durch seine spielbare Architektur. Die 61 halbgewichteten Fatar-Tasten mit Velocity und Kanal-Aftertouch ermöglichen ausdrucksstarke Performances. Split- und Layer-Setups, Akkordspeicher, Hold-Funktion, zuweisbare Pedale und der programmierbare Macro-Regler helfen dabei, komplexe Sounds kontrollierbar zu machen. Besonders für Live-Musikerinnen und Live-Musiker ist es entscheidend, schnell reagieren und Klänge musikalisch formen zu können. Genau hier spielt der Moog Muse seine Stärken aus.
Auch Sounddesigner profitieren vom Moog Muse. Die Kombination aus klassischen analogen Schaltungen, Ringmodulation, FM-Routing, Hard Sync, zwei Filtern, Stereo-Panning, variablen Hüllkurven, mehreren LFOs und Mod Map eröffnet ein großes Feld für individuelle Klangexperimente. Dabei bleibt das Instrument zugänglich, weil wichtige Parameter direkt auf der Oberfläche erreichbar sind. Sie können schnell starten, aber bei Bedarf tief in die Details eintauchen.
Wer einen Synthesizer sucht, der Inspiration, Klangqualität und professionelle Ausstattung miteinander verbindet, trifft mit dem Moog Muse eine starke Entscheidung. Er eignet sich für elektronische Musik, Film- und Game-Sounddesign, Pop-Produktionen, Ambient, Techno, Progressive, experimentelle Musik und viele weitere Stilrichtungen. Der Moog Muse ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein kreativer Partner, der über viele Jahre neue Klangideen ermöglicht.
Features:
Polyphoner, bi-timbraler Analog-Synthesizer
8 analoge Stimmen
61 halbgewichtete Fatar-Tasten in voller Größe
Velocity und Kanal-Aftertouch
Zwei analoge spannungsgesteuerte Oszillatoren pro Stimme
Analoger Ringmodulator zwischen Oszillator 1 und 2
Spannungsgesteuerter Modulationsoszillator mit mehreren Wellenformen
Analoger Rauschgenerator mit weißem Rauschen
Analoger spannungsgesteuerter Mixer mit Overload-Steuerung
Zwei Moog-Transistor-Leiterfilter pro Stimme
Filter-Routing in Serie, parallel oder stereo
Zwei Hüllkurven mit variablen Kurven pro Stufe
Zwei LFOs mit mehreren Wellenformen und benutzerdefinierten Optionen
Pitch-LFO mit Shape Control und One-Shot-Funktion
Stereo-Diffusion-Delay-Prozessor
Analoge Bypass-Schalter für 100 Prozent analogen Signalweg
Leistungsstarker Arpeggiator pro Timbre
64-Step-Sequenzer mit Step-Editing und Modulationsmöglichkeiten
16 Bänke mit 16 Patches
16 Bänke mit 16 Sequenzen
Mod Map mit 16 Modulationsslots pro Timbre und Patch
Akkordspeicher mit Funktion pro Taste
Pitch Wheel, Modulation Wheel und programmierbarer Macro-Regler
44 Drehregler, 16 Schieberegler und 129 Tasten
OLED-Bildschirm für Browser, Einstellungen und Programmierung
Hauptausgänge links und rechts im 6,35-mm-TRS-Format
Kopfhörerausgang im 6,35-mm-Stereoformat
Sustain- und Expression-Pedaleingänge
CV-Eingänge und CV-Ausgänge
Analoger Clock-Eingang und Clock-Ausgang
5-Pin-DIN-MIDI In, Out und Thru
MIDI über USB
USB-B-Anschluss für Computer oder Host-MIDI-Geräte
USB-A-Host-Anschluss für weitere Instrumente
IEC-Stromanschluss mit 100 bis 240 VAC, 50 bis 60 Hz
Maße BxTxH: 990 x 420 x 110 mm
Gewicht: 14,549 kg
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