Eine Fender anhand der Seriennummer datieren

Ihr wollt das Baujahr eurer Fender Gitarre oder eures Basses herausfinden? Da seid ihr nicht alleine. Fender zählen zu den meistgekauften und verkauften Instrumenten auf Reverb und die Ermittlung des genauen Herstellungsdatums kann ein Schlüsselfaktor bei der Bestimmung des Wertes und der Eigenschaften eines Instruments sein.

Bei der Datierung von Fender Instrumenten ist der hochgradig modulare Charakter ihrer Konstruktion zu beachten. So wie schon bei Henry Ford bestand auch ein Teil von Leo Fenders Genie darin, die Produktionseffizienz des Unternehmens zu optimieren. Seine Gitarren wurden massenweise von einer ganzen Fabrik gebaut, nicht von einem einzelnen Gitarrenbauer, der nur an einem Instrument zur Zeit dahinwerkelt. Konstruktionsweisen wie verschraubte Hälse und im Schlagbrett verkabelte Tonabnehmer ermöglichten der Fender Fabrik, Tag für Tag eine Gitarre nach der anderen zu produzieren. Das bedeutet aber auch, dass die verschiedenen Teile, die für eine bestimmte Gitarre verwendet wurden, zu unterschiedlichen Zeiten hergestellt sein können, weshalb keine einzelne Zahl absolut bestimmen kann, wann ein Instrument gebaut wurde.

Stattdessen besteht der beste Ansatz zur Datierung einer Fender darin, einen Schluss aus den Merkmalen des Designs des Instruments, den auf Hals und Korpus auffindbaren Daten und der Seriennummer zu ziehen. Sobald ihr die benötigten Informationen habt und daran interessiert seid, eure Fender zu verkaufen, könnt ihr Reverb verwenden, um sie dem größten Musikerpublikum der Welt zu präsentieren, indem ihr auf diesen Link klickt.


Designänderungen und Features

Der wahrscheinlich beste Startpunkt für die Datierung eurer Fender ist die Annäherung an die ungefähre Ära anhand des Designs und der Komponenten des Instruments. Keine leichte Aufgabe für alle, die sich bisher weniger mit Gitarren-Historie befasst haben – zum Glück stehen euch hier auf Reverb einige hilfreiche Ressourcen zur Seite.

Da wäre zunächst dieReverb Preisübersicht, die Tausende von Einträgen mit Bildern und Details zu verschiedenen Gitarren und anderen Geräten enthält. Ein Blick in den Fender Abschnitt der Übersicht wird euch sicherlich helfen, euer Modell zu finden.

Außerdem haben wir noch einige andere Blog-Posts zu Fender, die hilfreich sein könnten, wie A Brief History of the Stratocaster Part I und Part II, in denen die Evolution der beliebtesten Fender Gitarre nachverfolgt wird. Eine ähnliche Übersicht findet ihr im Post A Brief History of the Jazzmaster, der die Geschichte der allseits beliebten Offset-Gitarre beleuchtet. Einen Einblick in Fenders Umbruchphase Mitte der 60er Jahre bekommt ihr in Fender und die CBS-Übernahme.

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Korpus- und Halsdatum

Im Großteil der Produktionsgeschichte von Fender druckten oder schrieben die Arbeiter ein Produktionsdatum sowohl auf den Korpus, als auch den Hals, an der Stelle wo beide Teile zusammentreffen. Diese Daten geben zwar Aufschluss darüber, wann die Einzelteile hergestellt wurden, sind aber keine genauen Hinweise darauf, wann die Gitarre tatsächlich zusammengebaut und fertiggestellt wurde.

So sehen Hals- und Korpusdatum bei einer Telecaster von 1952 aus:

Wenn euch der Gedanke unbehagt, den Hals einer Gitarre zu entfernen, um einen Blick auf das Datum zu werfen, empfehle ich, die Gitarre zu einem örtlichen Techniker oder Gitarrenbauer zu bringen.

Kurz erwähnt seien an dieser Stelle auch noch Poti-Codes (Zahlen auf den internen Potentiometern der Gitarre). Wenn keine anderen Zahlen existieren, können diese können auf jeden Fall nützlich sein, geben aber letztendlich auch nur Aufschluss darüber, wann das Poti selber hergestellt wurde. Wer weiß schon, wie lange es dann noch in der Fender Fabrik herumlag, bis es den Weg in eine Tele fand?


Seriennummern

Wie schon das Korpus- und Halsdatum sind auch Seriennummern leider kein komplett sicherer Anhaltspunkt zur Datierung einer Fender. Durch die modulare Bauweise überschneiden sich die Seriennummern an vielen Punkten in Fenders Geschichte. Im Folgenden gehen wir in die Details der verschiedenen Seriennummer-Schemata, die von Fender ab 1950 verwendet wurden. Es gibt hier aber auch Ausnahmen, so dass die Seriennummern mit anderen Datierungsmethoden verbunden werden sollten, um wirklich auf der sicheren Seite zu sein.

Klickt auf die Links, um direkt zum Nummernstil zu kommen, der eurem Instrument entspricht:


Die frühen Jahre: 1950 - 1954

In den frühen Jahren der Firma waren die Seriennummern modellspezifisch. Esquires, Broadcaster und Telecaster teilten sich eine Seriennummernfolge, während der richtungsweisende Precision Bass ein eigenes System hatte. In dieser frühen Periode ist die Seriennummer auf dem Steg des Instruments zu finden (siehe Bild).

Hier die groben Nummernfolgen der frühen Esquire und Telecaster:

0001 bis 0999 1950 - 1952
000 bis 5300 1952 - 1954

Und hier die Folgen der originalen Precision Bässe:

161 bis 357 1951
299 bis 619 1952
0001 bis 0160 1952
0161 bis 0470 1951 - 1952
0475 bis 0840 1952 - 1953
0848 bis 1897 1953 - 1954

In der ersten Hälfte des Jahres 1954 hatte die Erstauflauge der Stratocasters außerdem eine eindeutige Nummernfolge unter 6000.


Klassische Seriennummern - 1954 - 1963

Mitte 1954 begann Fender mit der Verwendung einer universellen Seriennummernfolge für alle Instrumente. Zu dieser Zeit verlagerte sich auch die Position der Seriennummer vom Steg auf die Halsplatte (die Metallplatte, die sich auf der Rückseite des Instruments an der Verbindung von Hals und Korpus befindet).

Hier die Seriennummern von 1954 bis Anfang 1963, wobei es auch in dieser Ära ein paar Ungereimtheiten gibt:

0001 bis 7000 1954
7000 bis 9000 1955
9000 bis 17000 1956
17000 bis 25000 1957
25000 bis 34000 1958
34000 bis 44000 1959
44000 bis 59000 1960
59000 bis 71000 1961
71000 bis 93000 1962
93000 bis 99999 1963

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L-Serie - Die Übergangszeit von 1963 bis 1965

Ende 1962 und ab 1963 wechselte Fender zu einem System, bei dem die Seriennummern mit einem "L" begannen. Einigen Berichten zufolge sollte das L nur eine 1 sein, um den Übergang in den 100.000er-Bereich aus dem vorherigen Schema zu markieren, aber versehentlich wurde ein L verwendet.

Hier die Nummernfolgen der L-Serie der jeweiligen Jahre. Einige der frühesten tauchten sogar schon Ende 1962 auf:

0L00001 bis L20000 1963
L20000 bis L59000 1964
L59000 bis L99999 1965

F-Serie - CBS Ära 1965 - 1976

Nach dem Kauf von Fender durch CBS im Jahr 1965 stellte das Werk bei gleichbleibendem Format auf eine neue Nummernfolge um. Durch das große Fender-"F" auf der Halsplatte wird diese Reihe allgemein als F-Serie bezeichnet. In dieser Zeit erfolgte auch der Wechsel von der ursprünglichen Vier-Schrauben-Halsplatte aus den 60er Jahren zu einer Drei-Schrauben-Halsplatte – nur eine der unter CBS eingeführten Sparmaßnahmen.

100000 bis 110000 Ende 1965
110000 bis 200000 1966
200000 bis 210000 1967
210000 bis 250000 1968
250000 bis 280000 1969
280000 bis 300000 1970
300000 bis 340000 1971
340000 bis 370000 1972
370000 bis 520000 1973
500000 bis 580000 1974
580000 bis 690000 1975
690000 bis 750000 1976

Nach 1976

Ab 1976 stellte Fender auf ein neues Seriennummernschema um und verlegte die Platzierung der meisten Seriennummern auf den Kopfteil des Instruments. Je nach Epoche und Modell befindet sich die Nummer entweder auf der Vorder- oder Rückseite der Kopfplatte.

Nach einer kurzen Zeit der Überschneidung mit dem alten System beginnen die Nummern nach 76 mit einem Buchstaben, der das Jahrzehnt angibt, gefolgt von einer Zahl, die für Jahr in diesem Jahrzehnt steht. Die Buchstabencodes der Jahrzehnte sind wie folgt aufgebaut: S = 1970er Jahre, E = 1980er Jahre, N = 1990er Jahre, Z = 2000er Jahre. In den 2000er Jahren findet man auch Nummern, die mit DZ beginnen, was auf die Deluxe-Serie hinweist. Das Format ist ansonsten aber dasselbe.

Eine Seriennummer mit N4 würde zum Beispiel aus dem Jahr 1994 stammen. Eine, die mit Z5 beginnt, wäre von 2005.

Dieses Schema ist aufgrund einer Reihe von Produktionsfaktoren nicht zu 100 % konsistent, weil Fender teilweise mehr Serienaufkleber produzierte, als in einem bestimmten Jahr benötigt wurden, Dies ist besonders ausgeprägt in der Übergangsphase Mitte der 80er Jahre, obwohl das System seit etwa 1990 ziemlich verlässlich ist.

Nach 2009 wurde aus dem Buchstaben ein Format, das mit US beginnt und dann zwei Ziffern enthält, die das Jahr des laufenden Jahrzehnts angeben.

Hier die Aufschlüsselung der nach 1976 in den USA hergestellten Fender Serien:

76 + 5 Ziffern 1976
S6 + 5 Ziffern 1976
S7 + 5 Ziffern 1977 - 1978
S8 + 5 Ziffern 1978
S9 + 5 Ziffern 1978 - 1979
E0 + 5 Ziffern 1979 - 1981
E1 + 5 Ziffern 1980 - 1982
E2 + 5 Ziffern 1982 - 1983
E3 + 5 Ziffern 1982 - 1985
E4 + 5 Ziffern 1984 - 1988
E8 + 5 Ziffern 1988 - 1989
E9 + 5 Ziffern 1989 - 1990
N9 + 5 Ziffern 1990
N0 + 5 Ziffern 1990 - 1991
N1 + 5 oder 6 Ziffern 1991 - 1992
N2 + 5 oder 6 Ziffern 1992 - 1993
N3 + 5 oder 6 Ziffern 1993 - 1994
N4 + 5 oder 6 Ziffern 1994 - 1995
N5 + 5 oder 6 Ziffern 1995 - 1996
N6 + 5 oder 6 Ziffern 1996 - 1997
N7 + 5 oder 6 Ziffern 1997 - 1998
N8 + 5 oder 6 Ziffern 1998 - 1999
N9 + 5 oder 6 Ziffern 1999 - 2000
Z0 + 5 oder 6 Ziffern 2000 - 2001
Z2 + 5 oder 6 Ziffern 2001 - 2002
Z3 + 5 oder 6 Ziffern 2003 - 2004
Z4 + 5 oder 6 Ziffern 2004 - 2005
Z5 + 5 oder 6 Ziffern 2005 - 2006
Z6 + 5 oder 6 Ziffern 2006 - 2007
Z7 + 5 oder 6 Ziffern 2007 - 2008
Z8 + 5 oder 6 Ziffern 2008 - 2009
Z9 + 5 oder 6 Ziffern 2009 - 2010
US10 + 6 Ziffern 2010
US11 + 6 Ziffern 2011
US12 + 6 Ziffern 2012
US13 + 6 Ziffern 2013
US14 + 6 Ziffern 2014

Signature-Serie

In Amerika hergestellte Instrumente der Signature-Serie folgen einem sehr ähnlichen Schema, verwenden jedoch ein S vor dem Jahrzehntbuchstaben. Eine Gitarre der Signature Series von 1998 würde zum Beispiel eine Seriennummer haben, die mit SN8 beginnt, gefolgt von fünf Ziffern.

American Vintage Reissue-Modelle

Die große Ausnahme ist die American Vintage Reissue-Serie (AVRI), deren Seriennummern mit V beginnen und nicht streng mit den Jahren korrelieren. Allerdings ist das Halsdatum auf diesen Gitarren in der Regel eine zuverlässige Datierungsmethode.


Made in Japan Fender Seriennummern

Die Seriennummern von Fender Japan befinden sich normalerweise auf der Rückseite des Halses in der Nähe des Verbindungspunktes. Es gibt bei bestimmten frühen Reissue-Modellen aber auch welche mit der Nummer auf der Kopf- oder Halsplatte. Bis 1997 war die Seriennummer mit den Worten "Made in Japan" gepaart.

1982 erweiterte Fender den Betrieb mit einer Serie von Instrumenten, die in Japan von der Firma Fuji Gen Gakki hergestellt wurden. Wie die US-Seriennummern beginnen auch die Serien der MIJ (made in Japan) mit einem oder zwei Buchstaben, die das ungefähre Produktionsjahr angeben. Dieses System ist jedoch berüchtigt für seine Unvollständigigkeit und Inkonsistenz, was die Datierung nach Seriennummern für MIJ Fenders noch unzuverlässiger macht.

Hier eine Aufschlüsselung der Seriennummern der "Made in Japan"-Ära:

JV + 5 Ziffern 1982 - 1984
SQ + 5 Ziffern 1983 - 1984
E + 6 Ziffern 1984 - 1987
A + 6 Ziffern 1985 - 1986
B + 6 Ziffern 1985 - 1986
C + 6 Ziffern 1985 - 1986
F + 6 Ziffern 1986 - 1987
G + 6 Ziffern 1987 - 1988
H + 6 Ziffern 1988 - 1989
I + 6 Ziffern 1989 - 1990
J + 6 Ziffern 1989 - 1990
K + 6 Ziffern 1990 - 1991
J + 6 Ziffern 1990 - 1991
K + 6 Ziffern 1990 - 1991
L + 6 Ziffern 1991 - 1992
M + 6 Ziffern 1992 - 1993
N + 6 Ziffern 1993 - 1994
O + 6 Ziffern 1993 - 1994
P + 6 Ziffern 1993 - 1994
Q + 6 Ziffern 1993 - 1994
S + 6 Ziffern 1994 - 1995
T + 6 Ziffern 1994 - 1995
U + 6 Ziffern 1995 - 1996
N + 5 Ziffern 1995 - 1996
V + 6 Ziffern 1996 - 1997

Crafted in Japan Seriennummern

1997 änderte Fender den Aufkleber "Made in Japan" zu "Crafted in Japan". Es gibt einige Überschneidungen mit den früheren "MIJ"-Serien, daher ist wichtig zu beachten, ob euer Instrument den "Made in Japan" oder "Crafted in Japan" Aufkleber trägt.

Hier die Seriennummern der "Crafted in Japan" oderr "CIJ"-Ära:

A + 6 Ziffern 1997 - 1998
O + 6 Ziffern 1997 - 2000
P + 6 Ziffern 1999 - 2002
Q + 6 Ziffern 2002 - 2004
R + 6 Ziffern 2004 - 2005
S + 6 Ziffern 2006 - 2008
T + 6 Ziffern 2007 - 2008

Nach 2007 ging Fender Japan wieder dazu über, die Instrumente als "Made in Japan" zu kennzeichnen, obwohl einige Jahre lang Instrumente mit beiden Aufklebern hergestellt wurden. Die Seriennummern seit diesem Übergang haben die gleiche Reihenfolge wie in der "CIJ"-Ära beibehalten.

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Made in Mexico Fender Seriennummern

Fender eröffnete Ende der 80er Jahre eine Fabrik im mexikanischen Ensenada, wo ab 1990 die Instrumente vom Band liefen. Fender aus mexikanischer Produktion (MIM) tragen eine Seriennummer auf der Kopfplatte, die mit einem M beginnt. Zu den Ausnahmen gehören eine Handvoll Sondereditionen und Signaturemodelle sowie die geteilte US/Mexikanische California-Serie, die alle ein "AMXN" am Anfang ihrer Nummer haben.

Das MIM-Seriennummernschema ist eigentlich sehr unkompliziert. Bei mexikanischen Fender der 1990er Jahre beginnt die Nummer mit MN, gefolgt von einer Zahl, die das Jahr des Jahrzehnts angibt. Instrumente, die in den 2000er Jahren hergestellt wurden, folgen der gleichen Form, beginnen jedoch mit MZ. Für die 2010er Jahre lautet das Präfix MX1. Zum Beispiel wäre eine Seriennummer, die mit MN2 beginnt, 1992.

Hier die Aufschlüsselung der Seriennummern des Großteils der MIM Fender:

MN0 + 5 oder 6 Ziffern 1990
MN1 + 5 oder 6 Ziffern 1991
MN2 + 5 oder 6 Ziffern 1992
MN3 + 5 oder 6 Ziffern 1993
MN4 + 5 oder 6 Ziffern 1994
MN5 + 5 oder 6 Ziffern 1995
MN6 + 5 oder 6 Ziffern 1996
MN7 + 5 oder 6 Ziffern 1997
MN8 + 5 oder 6 Ziffern 1998
MN9 + 5 oder 6 Ziffern 1999
MZ0 + 5 oder 6 Ziffern 2000
MZ1 + 5 oder 6 Ziffern 2001
MZ2 + 5 oder 6 Ziffern 2002
MZ3 + 5 oder 6 Ziffern 2003
MZ4 + 5 oder 6 Ziffern 2004
MZ5 + 5 oder 6 Ziffern 2005
MZ6 + 5 oder 6 Ziffern 2006
MZ7 + 5 oder 6 Ziffern 2007
MZ8 + 5 oder 6 Ziffern 2008
MZ9 + 5 oder 6 Ziffern 2009
MX10 + 6 Ziffern 2010
MX11 + 6 Ziffern 2011
MX12 + 6 Ziffern 2012
MX13 + 6 Ziffern 2013
MX14 + 6 Ziffern 2014

Ausnahmen

Zu all diesen Seriennummern gibt es eine Reihe von Ausnahmen. Wie oben erwähnt, verwenden viele Reissue-Modelle Seriennummern, die nicht wirklich mit ihrem Alter korrelieren. Darüber hinaus gab es zahlreiche Artist-Modelle, limitierte Editionen und andere seltene Modelle, die eine individuelle Seriennummer verwenden. Beispiele hierfür sind die Serie zum 35-jährigen Jubiläum, viele der individuell lackierten Strats aus den frühen 80er Jahren sowie verschiedene exportspezifische Modelle, die eine mit FN beginnende Seriennummer tragen.

Auch hier ist die Seriennummer allein in keinem dieser Fälle endgültig und der beste Ansatz besteht darin, sie mit anderen Methoden wie Hals- und Korpusdaten sowie mit den Merkmalen des spezifischen Instruments zu kombinieren. Wenn die Frage offen geblieben ist, mit welcher Fender ihr es genau zu tun habt, rate ich euch, zur Hilfe ein örtliches Gitarrengeschäft oder einen Gitarrenbauer heranzuziehen,

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